Allgemeine Geschäftsbedingungen
Zuletzt bearbeitet: 29.05.2026
1. Geltungsbereich und Kundenkreis
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB”) gelten für alle Verträge zwischen der educaite UG (haftungsbeschränkt), Mühlenstraße 20, 10243 Berlin (nachfolgend „educaite” oder „wir”), und ihren Kunden über die Erbringung von Fortbildungen, Workshops, Vorträgen, Beratungsleistungen sowie die Bereitstellung digitaler Bildungsmaterialien.
- Unsere Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, an juristische Personen sowie an Bildungseinrichtungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts (z. B. Schulen, Schulträger, Verbände, Behörden). Ein Vertragsschluss mit Verbraucher:innen im Sinne des § 13 BGB findet nicht statt.
- Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden erkennen wir nicht an, es sei denn, wir hätten ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
- Individuelle Vereinbarungen (z. B. im Angebot oder in der Auftragsbestätigung) haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Vertragsgegenstand und Leistungen
- Gegenstand des Vertrags sind die im jeweiligen Angebot konkret beschriebenen Leistungen, insbesondere die Durchführung von KI-Fortbildungen, Workshops, Vorträgen und Beratungen (in Präsenz oder online) sowie die Erstellung bzw. Bereitstellung von Bildungsmaterialien.
- educaite erbringt die Leistungen mit fachlich qualifizierten Referent:innen. Wir behalten uns vor, zur Leistungserbringung geeignete Dritte (z. B. freiberufliche Referent:innen) einzusetzen.
- Inhaltliche Konzepte, Methoden und Schwerpunkte werden im Angebot beschrieben. Geringfügige, dem Kunden zumutbare Abweichungen, die der inhaltlichen Aktualität oder didaktischen Qualität dienen, bleiben vorbehalten.
3. Angebot und Vertragsschluss
- Die Darstellung von Leistungen auf unserer Website sowie in Broschüren oder Präsentationen stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Anfrage.
- Auf Grundlage einer Anfrage (z. B. über das Kontaktformular, per E-Mail oder im Rahmen eines Beratungsgesprächs) unterbreiten wir dem Kunden ein individuelles, in der Regel schriftliches Angebot.
- Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde unser Angebot annimmt (z. B. durch schriftliche Bestätigung in Textform) oder wir eine Bestellung des Kunden durch eine Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung bestätigen. Ein Online-Bestell- oder Shop-System wird nicht angeboten.
- Maßgeblich für den Leistungsumfang ist die jeweilige Auftragsbestätigung bzw. das angenommene Angebot.
4. Leistungserbringung, Termine und Mitwirkung des Kunden
- Termine und Orte der Leistungserbringung werden individuell vereinbart.
- Bei Präsenzveranstaltungen stellt der Kunde rechtzeitig und unentgeltlich geeignete Räumlichkeiten und die erforderliche technische Ausstattung (z. B. Strom, Projektionsmöglichkeit, ggf. Internetzugang) zur Verfügung, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei Online-Veranstaltungen sorgt der Kunde für die teilnehmerseitigen technischen Voraussetzungen.
- Der Kunde benennt eine Ansprechperson und stellt die für die Durchführung erforderlichen Informationen rechtzeitig bereit. Verzögerungen, die auf unterbliebener oder verspäteter Mitwirkung beruhen, hat der Kunde zu vertreten.
- Reise- und etwaige Übernachtungskosten für Präsenzleistungen werden, soweit im Angebot nicht anders ausgewiesen, gesondert nach tatsächlichem Aufwand berechnet.
5. Absage und Stornierung
- Absagen oder Terminverschiebungen durch den Kunden bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).
- Die Folgen einer Absage oder Stornierung durch den Kunden – insbesondere etwaige Ausfallhonorare sowie die Erstattung bereits angefallener Aufwendungen – werden für den jeweiligen Auftrag individuell im Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung geregelt. Pauschale Stornoregelungen enthalten diese AGB nicht.
- Kann educaite eine vereinbarte Leistung aus von ihr zu vertretenden Gründen nicht erbringen (z. B. kurzfristige Erkrankung eines:einer Referent:in), bemühen wir uns vorrangig um eine:n geeignete:n Ersatzreferent:in oder bieten einen Ersatztermin an. Weitergehende Ansprüche richten sich nach Ziffer 8 (Haftung).
6. Preise und Umsatzsteuer
- Es gelten die im jeweiligen Angebot genannten Preise. Sofern nicht anders angegeben, verstehen sich die Preise als Nettopreise zuzüglich der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer.
- Nebenkosten (z. B. Reisekosten, Materialkosten) werden gesondert ausgewiesen, soweit sie nicht ausdrücklich im Pauschalpreis enthalten sind.
7. Zahlungsbedingungen
- Die Abrechnung erfolgt nach Leistungserbringung per Rechnung, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei längeren oder mehrteiligen Aufträgen sind Teil- oder Abschlagsrechnungen zulässig.
- Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug auf das in der Rechnung angegebene Konto zu zahlen.
- Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, sind wir berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens (z. B. Kosten der Rechtsverfolgung) bleibt vorbehalten.
- Ein Zurückbehaltungsrecht oder die Aufrechnung stehen dem Kunden nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen zu.
8. Urheber- und Nutzungsrechte
- Die von educaite erstellten und bereitgestellten Materialien (z. B. Skripte, Foliensätze, Arbeitsblätter, Infosheets) sind urheberrechtlich geschützt. Sämtliche Rechte verbleiben, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, bei educaite bzw. den jeweiligen Rechteinhabern.
- Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die überlassenen Materialien im Rahmen des vereinbarten Zwecks und für die Dauer der jeweiligen Veranstaltung bzw. der vereinbarten Nutzung intern zu verwenden.
- Eine Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung (z. B. im Internet oder Intranet außerhalb des vereinbarten Teilnehmerkreises) oder Bearbeitung der Materialien ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung von educaite nicht gestattet. Urheber- und Schutzrechtsvermerke dürfen nicht entfernt werden.
- Tritt educaite in Vorleistung, werden Nutzungsrechte erst mit vollständiger Zahlung des vereinbarten Entgelts wirksam.
9. Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und verwenden sie nur für die Zwecke des Vertrags. Diese Pflicht besteht über das Vertragsende hinaus fort, soweit ein berechtigtes Geheimhaltungsinteresse besteht.
10. Haftung
- educaite haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
- Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.
- Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
- Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit eine Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften (z. B. wegen arglistig verschwiegener Mängel oder übernommener Garantien) besteht.
11. Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt, die educaite die Leistungserbringung wesentlich erschweren oder unmöglich machen (z. B. Naturkatastrophen, Streik, behördliche Anordnungen, Epidemien/Pandemien), berechtigen dazu, die Leistung um die Dauer der Behinderung hinauszuschieben oder einen Ersatztermin anzubieten. Bereits erbrachte Teilleistungen sind zu vergüten.
12. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
13. Änderung dieser AGB
Bei Dauerschuldverhältnissen sind wir berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, wenn dies zur Anpassung an eine geänderte Rechtslage, an gerichtliche oder behördliche Entscheidungen oder zur Abbildung neuer Leistungen erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt. Die geänderten Bedingungen werden dem Kunden mindestens vier Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von vier Wochen, gelten die Änderungen als angenommen; hierauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.
14. Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
- Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.